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Nepomuk Statue
 
Die Statue stammt aus dem Jahre 1765 und stand an der damaligen Ortseinfahrt zu Hainfeld gegenüber dem Bräustüberls. Die Statue befand sich für kurze Zeit im Garten des Hauses in der Wienerstraße 20. Sie wurde ca. 1994 versetzt auf die Viehmarktbrücke wo sie Heute noch zu bewundern ist. Er wird gezeigt mit Kreuz und Finger auf Mund.
Patron von Böhmen, der Beichtväter, Priester, Schiffer, Flößer, Müller; der Brücken, des Beichtgeheimnisses, gegen Wassergefahren, für Verschwiegenheit 
 
 
Johannes (von) Nepomuk wurde um 1350 in Pomuk bei Pilsen dem heutigen Nepomuk in Tschechien geboren. Der Nama bedeutet: Gott ist gnädig. Johannes aus Pomuk war 1372 in Padua Notar in der erzbischöflichen Gerichts-Kanzlei in Prag und später Domherr und Generalvikar des Erzbischofs in Prag. Sein energisches Auftreten für die Rechte der Kirche gegenüber dem König und seine Predigten machten ihn beim Volk berühmt und dem König lästig. 1380 wurde er zum Priester geweiht und Pfarrer an der Galluskirche in Prag, wo er sich besonders um deutschstämmige Kaufleute bemühte. 1389 wurde er Generalvikar der Diözese Prag, die Auseinandersetzungen mit Wenzel IV., König von Böhmen und Deutschland und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, nahmen zu. Die Überlieferung berichtet, dass die Königin Johannes zu ihrem Beichtvater wählte. Wenzel wollte nun Johannes zwingen, das Beichtgeheimnis zu brechen, aber der weigerte sich, wurde deshalb gefoltert und in die Moldau geworfen. Durch ein Wunder - nach der einen Version trocknete die Moldau aus, so dass man seine Leiche fand, nach einer anderen Version hatte die Königin eine Erscheinung von fünf Sternen, die den Fundort offenbarten - wurde der Tote geborgen und beigesetzt. Eine Marmorplatte an der Karlsbrücke zeigt heute den angeblichen Fundort. Historisch richtiger ist, dass Johannes in den Auseinandersetzungen zwischen König Wenzel und dem Prager Erzbischof Jenzenstein am 20. März 1393 gefangen genommen, gefoltert, vom König selbst mit Pechfackeln gebrannt, durch die Straßen geschleift und dann am gleichen Tag in der Moldau ertränkt wurde. Johannes' Leichnam wurde im Veitsdom in Prag bestattet und schon bald als Märtyrer verehrt. 1719 fand man bei der Öffnung des Grabes Gebeine und Zunge unversehrt. Sein Denkmal auf der Prager Karlsbrücke, das 1693 errichtet wurde, machte ihn zu einem der wichtigsten Brückenheiligen. Johannes wurde 1729 von Papst Benedikt XIII. heilig gesprochen. 




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