Via Sacra
"heilige Straße" - so wurde seit alters her der alte Pilgerweg
von Wien nach Mariazell in der Steiermark genannt.
von Wien nach Mariazell in der Steiermark genannt.

1157 gilt als das Gründungsjahr von Mariazell. Seither sind Angehörige vieler Nationen von der Magie dieses Gnadenortes angezogen und viele Wege führen zu ihm. Einer dieser Wege wurde jedoch von Millionen Menschen begangen.
Die Via Sacra die Heilige Straße war damals eine der Hauptrouten von der Hauptstadt Wien in den Gnadenort Mariazell, sie führt geradewegs durch den Wienerwald, Triesting-, Gölsen- und Traisental, über Annaberg, Josefsberg und Mitterbach.
Diesen Weg markieren heute noch zahlreiche kleinere und größere Heiligtümer, die im Zusammenhang mit der Wallfahrt entstanden sind.
Es ist wohl verständlich, dass die Orte dieser Region davon in mehrfacher Hinsicht profitierten, denn die Pilger mussten sowohl körperlich als auch geistlich verpflegt werden. So wundert es nicht, dass an dieser Strecke zahlreiche Labstellen, Gotteshäuser und Kapellen, die den Wallfahrern Gelegenheit zur Rast und Andacht boten, entstanden.
Das Zisterzienserstift Heiligenkreuz stellte das geistliche Zentrum des ersten Abschnittes der Via Sacra dar. Der geistliche und weltliche Mittelpunkt des zweiten Abschnittes des Pilgerweg durch den Wienerwald bildete das Benediktinerkloster Mariazell in Österreich, heute besser bekannt als Kleinmariazell, das einer alten Erzählung zufolge "...ehe die weltberühmte Wallfahrt zu Zell in der Steiermark ihren Anfang genommen, nicht allein von der Hauptstadt Wien, sondern von allen herumliegenden Orten besucht wurden."
Im Einzugsbereich dieser Abtei lag die Strecke zwischen Nöstach und Kaumberg (ab Mitte des 16.Jahrhunderts nur bis Thenneberg). Hier entstanden im 18. Jahrhundert drei Wallfahrtskirchen (Hafnerberg, Thenneberg-Dornau, St. Corona), die nicht nur als Station auf dem Weg in die Steiermark dienten, sondern auch Ziele eigenständiger Pilgerfahrten, zumeist aus der näheren Umgebung darstellen.
Unter den vielen Bildstöcken an der Via Sacra gibt es auch einfache Kreuze, bei denen der Gekreuzigte auf Blech gemalt ist.
"Blecherner Herrgott" nannte das Volk ein solches Kreuz.
Große Künstler waren es nicht, welche das Blech bemalt hatten und bei ihrem Bemühen, den großen Schmerz im Anglitz des Schmerzenmannes darzustellen, sind oft ganz schreckliche Grimassen entstanden. Es sind Werke der Volkskunst, welche gerade durch ihre Einfachheit besonders stark berühren.
"Blecherner Herrgott" nannte das Volk ein solches Kreuz.
Große Künstler waren es nicht, welche das Blech bemalt hatten und bei ihrem Bemühen, den großen Schmerz im Anglitz des Schmerzenmannes darzustellen, sind oft ganz schreckliche Grimassen entstanden. Es sind Werke der Volkskunst, welche gerade durch ihre Einfachheit besonders stark berühren.
In den seit dem 15. Jahrhundert in Hainfeld bestehenden Eisenwerken sind die meisten dieser Kreuze hergestellt worden.
Es gab viele Gasthöfe und so wurde Hainfeld zu einer viel frequentierten Nächtigungsstation der Wallfahrer auf ihrem Weg nach Mariazell.
Um die, auf einer Anhöhe erbaute und von einer Wehrmauer Umringte Andreaskirche, war früher ein kleiner Friedhof.
Einige neuere blecherne Herrgötter von diesem alten Friedhof waren an der Kirchenmauer zu sehen. Sie gaben eine Vorstellung davon, wie schön und friedsam dieser mit zierlichen Kreuzen gewesen sein muss. Hainfelds schöne gotische Kirche begeistert die heutigen Besucher vor allem auch durch Ihre Lage am Berg und dem vielen Grün um sie.
Die Wallfahrer vergangener Zeiten waren von dieser Lage freilich wenig begeistert, wenn sie nach einem endlos langen Tagesmarsch dann noch zum Abendsegen zu der Kirche am Berg hinaufsteigen mussten.
Es gab viele Gasthöfe und so wurde Hainfeld zu einer viel frequentierten Nächtigungsstation der Wallfahrer auf ihrem Weg nach Mariazell.
Um die, auf einer Anhöhe erbaute und von einer Wehrmauer Umringte Andreaskirche, war früher ein kleiner Friedhof.
Einige neuere blecherne Herrgötter von diesem alten Friedhof waren an der Kirchenmauer zu sehen. Sie gaben eine Vorstellung davon, wie schön und friedsam dieser mit zierlichen Kreuzen gewesen sein muss. Hainfelds schöne gotische Kirche begeistert die heutigen Besucher vor allem auch durch Ihre Lage am Berg und dem vielen Grün um sie.
Die Wallfahrer vergangener Zeiten waren von dieser Lage freilich wenig begeistert, wenn sie nach einem endlos langen Tagesmarsch dann noch zum Abendsegen zu der Kirche am Berg hinaufsteigen mussten.
Gerade in der heutigen Zeit nehmen die Menschen wieder gerne an Wallfahrten teil - heute mit dem Auto oder Autobus.
Früher wurde der Weg innerhalb einiger Tage zu Fuß zurückgelegt.
Die Pilger kehrten gerne in den an der Wegstrecke gelegenen Gasthöfen ein, was sie natürlich auch heute noch gerne tun. 2004 tritt auch Hainfeld der Via Sacra wieder bei.
Früher wurde der Weg innerhalb einiger Tage zu Fuß zurückgelegt.
Die Pilger kehrten gerne in den an der Wegstrecke gelegenen Gasthöfen ein, was sie natürlich auch heute noch gerne tun. 2004 tritt auch Hainfeld der Via Sacra wieder bei.
Der Triestingtal - Gölsental - Radweg zwischen Wien und Mariazell verläuft fast parallel zur via Sacra.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.viasacra.at
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